Review: The Green – Ways & Means

The Green stammen aus Hawaii. Mit ihrem gleichnamigen Debütalbum schafften die vier Jungs letztes Jahr den Durchbruch. Die CD schaffte es in die Top 10 der Billboard 2010 Reggae Charts und war ebenso das iTunes Reggae Album des Jahres 2010. Allein dieser Trophäenschrank erzeugt hohe Erwartungen an das Nachfolger-Album “Ways & Means“, das ich heute unter die Lupe nehmen. “Ways & Means” ist übrigens am 11. November 2011 auf dem Label Easy Star Records erschienen.

Tracklist

  1. Keep On
  2. Decisions
  3. Gotta Be
  4. Travalah
  5. Ways & Means
  6. Jah Love
  7. Got Me In Love
  8. Love & Affection
  9. Good Vibration
  10. Love Is Strong
  11. She Was The Best
  12. Transparent People
  13. Come In feat. Jacob Hemphill of SOJA
  14. That’s The Way

Nach dem ersten Horen des Album “Ways & Means” kann einem schon im positivem Sinne die Spucke wegbleiben. The Green bieten eine schicke Kombination aus Reggae, Soul, R&B und Pop ohne den Offbeat zu vernachlässigen. Es handelt es also um modernen Reggae Sound, der stark an andere Reggae Rock Bands wie SOJA, Rebelution und Tribal Seeds erinnert ohne jedoch deren Sound zu kopieren. Das die Wurzeln von The Green nichtsdestotrotz im traditionellen Roots Reggae liegen, zeit der Song “Love Is Strong“. Dieses Lied könnte direkt aus der Hochphase des Roots Reggae – den 1970er Jahren – stammen.  Der Titelsong “Ways & Means” bringt einen treibenden Rockers Riddim zum Vorschein, während andere Songs wie zum Beispiel “Love & Affection” stark in die Pop-Ecke gehen. Die Hauptbotschaft in der Musik von The Green ist Pono (= Hawaiianisch für Gerechtigkeit). Musikalisch arbeiten The Green mit ausgefeilen Harmonien und Melodien. Der Gesang lässt keine Wünsche offen.

Abschliesend sei noch erwähnt, dass sich der Sänger von SOJA, Jacob Hemphill, noch als Feature-Guest auf das Album geschlichen hat.

Fazit

Wer auf moderen Reggae Sound steht und die Musik von SOJA und Co kennt, der wird das Album “Ways & Means” von The Green lieben. Für alle, die mit Reggae ansonsten nicht besonders viel anfangen können, bieten The Green mit “Ways & Means” eine gute Möglichkeit, dennoch auf den Geschmack zu kommen.

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