Review: Sakya – Skaya EP

Skaya ist, wie der Name schon sagt, eine Ska-Band aus dem hessischen Darmstadt. Die Band existiert seit 2007 und hat letztes Jahr ihre Debüt EP aufgenommen. Die acht Mitglieder von Skaya stammen neben ihrer Heimat Darmstadt aus Köln und Bessungen. Laut eigener Beschreibung, kann die Zusammensetzung der Band auch „Spuren von Nüssen enthalten“. Aufgenommen wurde die EP in den Lofthaus Studios.

Tracklist

01. Intro
02. Skasong
03. Darmstadt
04. No Los Queremos
05. Lavalampe

Das „Intro“ lässt in den ersten paar Sekunden nicht wirklich einen Ska Sound erklingen. Man bekommt stattdessen ein Intro serviert, das klanglich den Soundtrack eines Spielfilmes erinnert. Sehr ungewöhnlich, aber musikalisch gut umgesetzt. Der „Ska Song“ schmeißt den Hörer sofort in die Wellen eines treiben Ska Beats, der einen nicht so schnell los lässt. Die Bläserfraktion macht einen guten Job, während die Lyrics eher einfach gehalten sind und sich eher im Hintergrund aufhalten. „Darmstadt“ ist eine smoove Reggae-Hymne an ihre Heimatstadt. Es finden sich Anspielungen auf den Song „Dickes B“ von Seeed. Der Text zum Darmstadt ist wesentlich anspruchsvoller als beim „Ska Song“. Einziger Nachteil bei „Darmstadt“ sind die teilweise unsauberen Übergänge zwischen Refrain, Strophe und Bridge. „No Los Queremos“ beginnt wie eine Pop-Ballade und anschließend sich in ein Ska Maschinengewehrfeuer zu verwandeln. Musikalisch wie gesanglich der beste Song, vor allem weil die Lyrics in mehreren Sprachen zum Besten gegeben werden. Den Abschluss macht der Reggae Song „Lavalampe“, der nochmal zeigt, dass Skaya groovenden Reggae Sound spielen können.

Fazit

Der Ska aus Darmstadt von Skaya klingt schon sehr smoove und hat definitiv sehr hohes Entwicklungspotential. Die EP macht schon einen guten Anfang. Jetzt gilt es, die Skills noch weiter auszubauen. Während die EP zu Beginn etwas schwächelt, überzeugen die beiden letzten Songs auf ganzer Linie.

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